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Die
Geschichte Wiecks Teil 3
1872Ein verheerendes Sturmhochwasser fordert neun Opfer. 1880 wird ein fünf Seemeilen sichtbares Leuchtfeuer auf der Mole angebracht. Wiederum zwei Jahre später erbaut man eine neue Kirche an der Straße nach Ladebow und bricht die alte im Dorfkern ab. Auch die folgenden Sturmfluten in den Jahren 1904, 1913/14, 1949, 1954, 1995 und 2002 hinterlassen ihre Zerstörungen.
1887Die hölzerne Klappbrücke wird gebaut. Mit dem Niedergang der Segelschifffahrt sinkt die Bedeutung des Wiecker Hafens. Im Hafen liegen statt Hochseeschiffen nurmehr Boote der Küsten- und Binnenschifffahrt. Bis zur Jahrhundertwende entwickelt sich der Ort von einem Schiffer- und Fischerdorf wieder zu einem reinen Fischerdorf; dem größten an der Boddenküste. Zusammen mit Eldena
wird
es ein äußerst beliebtes Ausflugsziel der Greifswalder Bürger
sowie ein Segelsportzentrum. 1898 eröffnet der Besitzer der Gaststätte
„Fähre“ das Ausflugslokal „Utkiek“.
1939 Die Eingemeindung nach Greifswald wird verfügt. Der Ort hat über 750 Einwohner, darunter rund 100 Fischer. 1944 knüpft Pastor Gottfried Holtz Beziehungen zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Am 13. Mai 1944 tötet eine Fliegerbombe 25 Menschen im Splittergraben am alten Kirchplatz. Ab 1954
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![]() wird Wieck zu einem maritimen Ausbildungsstützpunkt der 1952 gegründeten GST, aber zuerst auf der Wiecker Seite des Hafens. |
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