Nach längerer Vorplanung kommt es 1882/83 zum Neubau einer Pfarrkirche
am Rande des Dorfes neben dem bereits 1855 erbauten Pfarrgehöft.
Daß die Wiecker Kirche dem Wirkungsfeld des Architekten Friedrich
Adler entstammt, ist erst kürzlich wiederentdeckt worden. Adler
wird als Hauptvertreter der Schule nach Karl-Friedrich Schinkel angesehen
und gehört zur Generation der sogenannten "Enkelschüler"
Schinkels.
Der neugotische Kirchenbau beeindrukt durch das hohe Schiff, das viel
Licht in den Raum läßt. Die dreijochige Saalkirche mit
eingezogenem Chor ist aus rotem Backstein erstellt. Dach und Turm
sind mit anthrazitfarbenem Schiefer gedeckt.