| Die Geschichte Wiecks | |||
| Wieck
und Ladebow Als Ortsteile der altehrwürdigen Universitätsstadt Greifswald sind
das Fischerdorf Wieck, mit seiner historischen Zugbrücke, dem Liegeplatz
des Segelschulschiffes
"Greif" und die Nähe des 800-jährigen Zisterzenserklosters Eldena
und der Stadtteil Ladebow beliebte Ausflugsziele für die Greifswalder
Bevölkerung und ihre Gäste. |
|||
![]() |
Hier in Wieck nahm auch
der Festumzug anläßlich der
750 Jahrfeier unserer Heimatstadt vom Kloster kommend seinen Anfang. Die
Beiteiligten fuhren, wie ehemals die Mönche, von Wieck aus auf dem Flüßchen
Ryck flußaufwärts mit Traditionsschiffen in die Stadt Greifswald und feierten
hier mit unseren Gästen das Stadtjubiläum. |
||
Es ist bekannt, daß GREIFSWALD am 14. Mai 1250 das Lübische Stadtrecht
erhielt. Sicherlich wäre Greifswald für lange Zeit ein kleines Ackerbürgerstädtchen
geblieben, wenn nicht 1456 die Universität
gegründet wäre, die in der Folgezeit das Gesicht der Stadt prägte. |
|||
![]() |
Als 1168 ein dänisches Heer das slawische Fürstentum Rügen, einschließlich
des festländischen Giebietes zwischen Ryck, Recknitz und Trebel, eroberte,
wurden Klöster als Zentren der neuen Feudalen Herrschaft gegründet.
Hierzu zählte auch das um 1199 an der Ryckmündung erbaute Kloster "Hilda".
Hier siedelten sich Zisterzensermönche an, nachdem sie ihren zerstörten
Sitz in Dargun verassen mußten. Nachweislich besaßen sie seit 1193 Solequellen,
die ihre Existenz sicherten. |
||
![]() |
Der Wiecker Hafen diente schon in früheren Zeiten sowohl als Fischereihafen
als auch als Vorhafen für die damalige Frachtschifffahrt auf Greifswald.
Er gehörte auch zu den wichtigsten Schutzhäfen der Küstenfischerei.
Bis 1897, als die Ausflugsgaststätte "Utkiek" erbaut wurde, war an dieser
freien Stelle ein Netztrockenplatz der Wiecker Fischer. Fast sieben Jahrhunderte mußte der gesamte Verkehr über den Ryck vom
Kloster und vom Dorf Eldena nach Wieck und umgekehrt mit der Fähre oder
mit Booten bewältigt werden. Hieran erinnert bis heute der Gaststättenname"Zur
Fähre". |
||
Ab 1857 wurde der Wiecker Hafen ständig ausgebaut. Von 1858 bis 1862
wurde die Nordmole gebaut und der Hafen mit dem Ausbau der Südmohle
und der Bollwerke auf 100 m verbreitert. Der Bau der Zugbrücke 1887
durch die Zimmerleute der Greifswalder Werft Spruth bildete den Abschluß. |
|||